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Suppenbar Estragon

Hier gibt es einen kleinen Film über die
Suppenbar Estragon auf der Seite sightseeker.de

Fotos der Suppenbar Estragon und des Bioladen Rosmarin am Herderplatz

 

Umweltpreis der Stadt Weimar 2007

Die Suppenbar Estragon erhält zusammen mit dem Bioladen Rosmarin den Umweltpreis der Stadt Weimar 2007. Dazu schrieb de Rathauskurier am 11.12.2007:

Umweltpreisträger 2007: Anselm Graubner und Jens Elliger

Der Umweltpreis der Stadt Weimar wird im Jahr 2007 den Weimarern Anselm Graubner und Jens Elliger verliehen. Mit der Geschäftsidee, eine Suppenbar  „Estragon“ und einen Bio – Laden im Haus Herderplatz 3 anzusiedeln, ergaben sich für sie bei der Bereitstellung von Warmwasser neue Möglichkeiten.
Da die benötigten Kühlstrecken mit einer leistungsstarken Kältemaschine versorgt werden mussten, konnten sie die anfallende Abwärme als Nebenprodukt der Kälteleistung sinnvoll zur Warm–Wasserbereitung für das gesamte Objekt nutzen. In einem 500 Liter Warmwasserspeicher wird nun die Wärme über einen Wärmetauscher an das Trinkwarmwasser zur Versorgung der Nutzer abgegeben. Durch diese beispielgebende Maßnahme können 10.000 KWh Strom im Jahr eingespart werden. Dies entspricht einer Summe von rund 2.200,00 Euro pro Jahr und eine Verringerung der CO2  Belastung in der Stadt Weimar von ca. 5,0 Tonnen/Jahr. „In der Zeit, in der Energie immer teuerer wird sollte die Umsetzung dieser Abwärmenutzung Vorbildfunktion für weitere Einsatzgebiete sein“, so heißt es in der Begründung für den Weimarer Umweltpreis 2007 an die beiden Unternehmer. Der Preis ist mit 500 Euro Preisgeld dotiert.
(Aus der Laudatio des Oberbürgermeisters...)

Auf zwei gleichberechtigten zweiten Plätzen landeten Frau Birgit Mang und das Naturschutzzentrum Weimar/Thüringen e.V. Frau Mang leistete durch ihr Engagement im Bereich des Vogelschutzes einen konkreten Beitrag zum Artenschutz und gab dabei auch Kindern frühzeitig Gelegenheit, Verantwortung für die Umwelt und den Naturschutz zu übernehmen. Unter dem Motto „Die Natur erleben – entdecken – erfahren – erforschen“ führt das Naturschutzzentrum Weimar/Thüringen e. V. seit vielen Jahren themenbezogene Projekttage und -wochen durch. Die themenbezogenen Projekte des Vereins stellen einen wichtigen Beitrag zur  Umwelt- und Naturschutzbildung unserer Kinder dar. Die beiden Zweitplatzierten erhalten ein Preisgeld von jeweils 250 Euro. 
Den ersten Platz beim Kinder- und Jugendumweltpreis 2007 errang der Waldorfkindergarten Weimar e.V. mit seiner Herstellung einer naturnah gestalteten Spielfläche auf der Ilminsel. Die Lage des Spielplatzes im Überschwemmungsgebiet beinhaltet also neben den vorhandenen positiven Effekten im Sinne von „Natur erleben und mitgestalten“ für die Kinder auch ein wichtiges Lernpotential hinsichtlich des Hochwasser- und auch des Naturschutzes. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro. 
Auf den weiteren Plätzen landeten der Kindergarten „Legefeld“ (Platz 2) mit der Umgestaltung seines Gartens in einem Umweltbildungsprojekt (600 Euro), der Kindergarten „An der Windmühle“ für seine praktische Umweltbildung und -erziehung und der Kindergarten „Anne Frank“ für das Projekt „Unser Garten im Wandel der Zeit“ (jeweils Platz 3; jeweils 400 Euro)) und der Kindergarten „Kirschbachtal“ mit seiner Sammelaktion von Drucker- und Tonerpatronen (Platz 4).
Oberbürgermeister Stefan Wolf dankte allen beteiligten, Mithelfern und Sponsoren des Umweltpreises und des Blumenschmuckwettbewerbes von der Sparkassenstiftung über den Abwasserbetrieb bis zu den Spendern der Sachpreise und dem Verein Kulturstadt Weimar 1999.