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Meldungen

Das ACC war klimaneutral!

... nein, wir sind es nicht mehr. Im Jahr 2005 unternahmen wir die Anstrengungen der Zertifizierung. Dabei haben wir jede Tonne CO2, die unser Haus mittelbar und unmittelbar durch unser Wirtschaften im Jahr freisetzt, durch CO2-Emissions-Zertifikate ausgeglichen. Damals gehörten wir zu den ersten, die bei diesem Thema konkret wurden, das Thema Klima stand noch nicht auf den ersten Seiten der Zeitungen und Magazine. Inzwischen kann man Klimaneutralität bei Tchibo kaufen, es ist ein großes Geschäft geworden. Das ist auch gut so, wir fühlen uns durchaus bestätigt. Allerdings müssen wir nicht mehr mit viel Geld (es waren etwa 800 Euro für 42 Tonnen CO2) eine doch vor allem symbolische Aktion bezahlen. Das Geld (und noch mehr) investieren wir jetzt in kleinere Dinge, die in unserem Betrieb zur CO2-Minderung beitragen. In den letzten Monaten waren es zum Beispiel ein neuer, energiesparender Gefrierschrank, ein energieoptimierter Grill für die Küche oder eine automatische Toiletten-Fensterlüftung (low-tec, aber sehr wirkungsvoll (Link zum Hersteller). Im Jahr 2007 waren wir besonders stolz, da bekamen wir für eine 20.000 Euro teure Investition den Weimarer Umweltpreis für die bespielhafte Nutzung von Abwärme. Bei all diesen Anschaffungen legen wir Wert darauf, dass wir nicht funktionierende Geräte abwracken (wie es jetzt Mode ist und als Umweltleistung verkauft wird), sondern dass wir bei sowieso notwendigen Investitionen den langfristigen Klimaaspekt im Blick behalten. Meistens hat es den Nebeneffekt, dass bei den inzwischen geltenden Energiepreisen die Mehrkosten bei der Anschaffung nach ein paar Jahren durch Ersparnisse wieder hereinkommen.

Aber eines ist klar: unser Wirtschaften und unsere Lebensweise trägt zu den Schäden im Klima bei, wir können nur daran arbeiten, die Auswirkungen zu reduzieren.

Anselm Graubner
(März 2009)

 

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Das ACC ist klimaneutral!

Seit 1992 kümmern wir uns im ACC um gute Lebensmittel und feine Getränke. Und jetzt auch noch das: Das ACC Café-Restaurant ist der erste klimaneutrale Gastronomiebetrieb in Thüringen und einer der ersten Deutschlands. Wie bitte? Ja, wir meinen, dass Klimaschutz im Kleinen anfängt und jeder seinen Beitrag leisten sollte.

Das Treibhausgas CO2, das für die globale Erwärmung hauptsächlich verantwortlich ist, entsteht bei jeder Form des Energieverbrauchs und somit besonders auch beim Kochen und Heizen. Wir haben deshalb überprüft, wo wir noch Energie einsparen können, das Haus gedämmt, die Heizung optimiert, die Verbräuche reduziert. Im Oktober 2004 installierten wir 12 Quadratmeter Sonnenkollektoren auf dem Dach, mit denen wir jetzt insbesondere im Sommer das Wasser für die Küche und die Ferienwohnung erwärmen. Und trotzdem verbleiben etwa 42 Tonnen CO2 im Jahr, die wir nicht mehr einsparen können, ohne dass wir z.B. weniger Milchkaffee servieren könnten.

Um aber trotzdem das Weltklima nicht zu belasten gibt es als Ergebnis des Kyoto-Protokolls seit Februar 2005 die Möglichkeit, unvermeidliche CO2-Emissionen durch den Ankauf von Verschmutzungsrechten zu kompensieren. Dabei zahlen wir dafür, dass z.B. ein Kraftwerk in Polen oder in Indien so umgebaut werden kann, dass es künftig unsere 42 Tonnen CO2 einspart. Der Dienstleister Sustainable Partner, München hat diesen Prozess begleitet und zertifiziert.

Damit retten wir natürlich noch nicht das Weltklima. Aber wir wollen ein gutes Beispiel abgeben und selbst ein gutes Gefühl dabei haben, wenn wir Ihnen Ihr Essen servieren. Und Sie sollen mit Freude noch einen zusätzlichen Milchkaffee trinken...

Viel konkreter ist hingegen eine einfache Maßnahme im Bemühen um gutes Klima: Ab sofort darf man im Haupt-Gastraum und auf der Terrasse rauchen, der Vorraum jedoch bleibt rauchfrei.

      Guten Appetit wünschen Ihnen Anselm Graubner
      und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ACC!
      März 2005

 

20. Mai 2004:
Kostenloses Internet im ACC
Im ACC steht jetzt der wohl erste öffentliche und kostenlose Internetzugang mit DSL-Geschwindigkeit Thüringens. So kann im ACC und auf dem Burgplatz jeder mit einem geeigneten Computer (Laptop oder PDA mit WirelessLAN-Unterstützung) drahtlos im Internet surfen, seine E-Mail abrufen oder ähnliches. Dieser sogenannte Hotspot ergänzt den schon seit einem Jahr vorhandenen, ebenfalls kostenlosen und viel genutzten Internet-PC im ACC Café.

Bislang gibt es WLAN-Hotspots nur in großen Hotels, auf Flughäfen und anähnlichen Orten, wo üblicherweise 4 und mehr Euro pro Stunde bezahlt werden müssen. Information und Kommunikation ist nach Auffassung des ACC aber ebenso ein Grundbedürfnis des Menschen wie Kultur - der Zugang zu beidem sollte deshalb möglichst kostenlos angeboten werden.

Zur Technik des Hotspots: Der Hotspot (WLAN nach IEEE 802.11b) funktioniert ohne Anmeldung und Passwort. Es ist ein DHCP-Server integriert, der IP-Adressen automatisch vergibt.


2.10.2003:
Wir haben eine neue Speisekarte. Noch schöner, noch besser, noch noch noch...
 

24.8.2003: Cornel Wachter hat unterdessen den Hochstand “Geist ist geil” auf dem Burgplatz aufgebaut. Lesen Sie dazu den Pressetext.

 

(12.8.2003) Die Ausstellung “Get rid of yourself” nimmt weitere Formen an. Jetzt steht eine öffentliche Behausung des Künstlers Michael Rakowitz links neben dem Hauseingang. “Parasite” ist ein seit 1997 fortlaufendes Projekt des US-Künstlers Michael Rakowitz, das Obdachlosen auf Wunsch individuelle, aufblasbare Behausungen aus Mülltüten anbietet. Gespeist werden sie mit Abluft aus den Fenster-Ventilatoren ordinärer Häuser. Gedacht sind sie als praktische Hilfe, öffentliche Wahrnehmung einesnationalen Problems, soziale Kritik und sichtbarer Protest. Auf der Terrasse sehen Sie ein Beispiel eines solchen Unterschlupfs. (weitere Informationen auf der Intenetseite der ACC-Galerie)

 

Tango-Session

Die Tango-Session findet diese Woche am Mittwoch, 6.8. (und nicht wie sonst am Dienstag) statt. Am Dienstag gibts vor dem benachbarten Residenzcafé Klezmer-Session. (4.8.2003)

 

Troja im Park

Die ersten Fotos des Theaterstücks Troja der Gruppe TheaterschaffT am 8. und 9. Juli im Goethepark neben dem Kubus finden Sie hier. (9.7.2003)
 

3.7.2003:
Weimars erster Gratis-Internet-Rechner steht ab sofort im ACC. Prüfen Sie bei uns ihre (netzbasierte) Email, suchen Sie schnell nach einer Zugverbindung oder befriedigen Sie einfach nur eine Sucht. Der Rechner steht gleich am Eingang und verfügt über eine DSL-Verbindung